Use-Cases

Ihr Nutzen

Konkrete Verbesserungen für Sicherheit, Verfügbarkeit und Nachweisfähigkeit – ohne unnötige Komplexität. Wir richten den Blick auf umsetzbare Maßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und ein Zielbild, das im Betrieb trägt.

Weniger Risiko

Reduzierung von Ausfällen durch ablaufende Zertifikate, Fehlkonfigurationen und intransparenten Bestand.

Mehr Automatisierung

Standardisierte Rollouts und Erneuerungen über Plattformen hinweg – weniger Tickets, weniger manuelle Eingriffe.

Bessere Audit‑Readiness

Policies, Rollen, Logging und Nachweise, die regulatorische Anforderungen (z.B. KRITIS, NIS2, DORA oder TISAX) unterstützen.

Operativ stabiler Zertifikatsbetrieb

Klar definierte Verantwortlichkeiten, Lebenszyklus‑Prozesse und Monitoring führen zu einem Betrieb, der auch bei großen Umgebungen planbar bleibt.

Zukunftssicherheit

Saubere Krypto‑Strategien, nachvollziehbare Policies und migrationsfähige Plattformen schaffen die Grundlage für langfristige Weiterentwicklung.

Anwendungsfälle für PKI & CLM

Die folgenden Use-Cases zeigen, wo Zertifikate und PKI typischerweise Sicherheits‑ und Betriebsanforderungen erfüllen. CLM sorgt dabei für Sichtbarkeit, Automatisierung, Governance und nachvollziehbaren Rollout.

Anwendungsfälle (Use‑Cases) – Beschreibung

Im Workshop werden die Anwendungsfälle konkretisiert (Ist‑Stand, Zielbild, technische Abhängigkeiten, erforderliche Policies, Rollout‑Prozesse und Nachweise). Daraus entsteht ein priorisierter Use‑Case‑Katalog als Grundlage für die Lösungsbewertung und Roadmap.

SSL/TLS für Webserver

Absicherung von HTTP‑Services (extern und intern) über TLS, inklusive mTLS‑Optionen. Relevante Punkte: Zertifikatsinventar, automatische Erneuerung, Zero‑Downtime‑Rollout (Reload/Restart), zentrale Policies (SAN‑Constraints, Laufzeiten, Cipher/Key‑Profile) sowie Trust‑Store‑Governance.

Network Access Control (NAC)

Geräte‑ und Benutzeridentitäten auf Netzwerkebene (z. B. 802.1X/EAP‑TLS). Im Fokus: Enrollment an Endpoints, Zertifikatsprofile pro Gerätetyp, MDM/Endpoint‑Integration, Lifecycle (Rotation/Revocation) und Durchsetzung durch Switch/WLAN‑Infrastruktur.

Remote Access (VPN)

Zertifikatsbasierte Authentisierung für VPN‑Zugänge (Benutzer/Devices) sowie Gateways. Entscheidend: saubere Rollen-/Gruppenabbildung, Sperrlisten/OCSP‑Strategie, Übergang von Passwort/OTP zu Zertifikat‑Stärke sowie kontrollierte Offboarding‑Prozesse (Revocation).

Digitale Signaturen

Signaturen für Dokumente, Workflows und Identitätsnachweise. Im Workshop werden Signatur‑Policies, Schlüsselablage (HSM‑Key‑Custody), Rollen/Dual‑Control, Nachweisführung (Audit‑Trail) und die Abgrenzung zu Code‑Signing betrachtet.

Sichere E‑Mail‑Kommunikation

S/MIME für signierte und verschlüsselte E‑Mails, Zertifikatsverteilung an Clients, Adressbuch-/Directory‑Integration, Schlüsselwiederherstellung (je nach Policy) sowie Governance für Rollen‑/Funktionspostfächer. Ziel ist eine praktikable Einführung ohne hohe Helpdesk‑Last.

Code Signing

Absicherung von Software‑Supply‑Chains durch signierte Artefakte (Build‑Pipelines, Releases, Updates). Relevante Aspekte: Key‑Isolation (HSM), kurzlebige Zertifikate/Keys, Freigabeprozesse, Signatur‑Services, sowie die Fähigkeit, Zertifikate kontrolliert zu rotieren und Missbrauch schnell zu begrenzen.

Verwaltung & Absicherung mobiler Geräte

Gerätezertifikate und Profile für MDM‑Szenarien (WLAN/VPN, E‑Mail, Apps). Betrachtet werden Enrollment‑Wege, Geräteklassen, Compliance‑Policies, Ablauf-/Erneuerungslogik sowie die Integration in NAC und IAM.

Identity and Access Management (IAM)

Zertifikate als starker Faktor für Identitäten und Services (z. B. mTLS, Client‑Auth). Im Workshop werden die Kopplung an Verzeichnisdienste/IdP, Rollen/Claims, Lifecycle‑Events (Joiner/Mover/Leaver) sowie die Abbildung in Self‑Service‑Prozesse und Audits bewertet.

Benutzer- und Computerzertifikate

Standardisierte Zertifikate für Benutzer und Endgeräte als Basis für EAP‑TLS, VPN, S/MIME oder interne Authentisierung. Im Fokus: Template‑Design, Auto‑Enrollment, Gerätestatus/Compliance, Revocation‑Strategie sowie Transparenz über Nutzung und Besitz.

Was möchten Sie jetzt tun?

Die Spezialisten der XELANED stehen Ihnen für die nächsten Schritte jederzeit zur Verfügung. Gemeinsam priorisieren wir Themen, klären Abhängigkeiten und wählen ein Vorgehen, das fachlich und organisatorisch zu Ihrer Umgebung passt.

Wissensaufbau

In einem kompakten Workshop klären wir Ziele, Ist‑Stand und die nächsten Schritte.

Projektplanung

Wir besprechen Scope, Abhängigkeiten und erstellen eine belastbare Vorgehensplanung.